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Heilpflanzen


Amerikanische Kermesbeere (Phytolacca americana): Ließ der Sonnenkönig wegen dieser Pflanze Menschen enthaupten?
Zwillinge der Pflanzenwelt, aus weit entfernten Landen, die eine aus Nordamerika, die andere ostasiatischer Herkunft. Zwei Pflanzen mit langer Kulturgeschichte und vielfältiger Nutzung. Aufgrund ihrer Farbe historisch bei Winzern und Wirten der Alten Welt beliebt, lehrt eine von ihnen heutige Förster zunehmend das Fürchten. Dank Klimawandel und Vogelmagen in Mitteleuropa auf dem Vormarsch.

Lukas Janke
17. Aug.5 Min. Lesezeit


Wunderbaum und Biowaffe – eine Pflanze mit vielen Gesichtern
Der Wunderbaum (Ricinus communis), manchmal auch Christuspalme (lat. palma christi) genannt, ist eine der ältesten Kulturpflanzen des Menschen und seit der Antike in weiten Teilen der alten Welt bekannt. Sie liefert nicht nur eines der stärksten Gifte überhaupt, sondern ist vor allem wertvolle Arznei- und Nutzpflanze.

Lukas Janke
15. Juli5 Min. Lesezeit


Die Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea): Der häufigste Neophyt Deutschlands
Sie begleitet uns auf Schritt und Tritt – immer zu Füßen und doch meist übersehen. Die lieblich duftende kleine Schwester der Kamille ist einer der erfolgreichsten und häufigsten Neophyten Mitteleuropas.

Lukas Janke
25. Juni4 Min. Lesezeit


Eibe ist nicht gleich Eibe – was in unseren Parks und Gärten wirklich wächst
Die Europäische Eibe (Taxus baccata) ist durch tausende Jahre menschlicher Nutzung ein eher seltener Baum geworden. Das wirkt im ersten Moment kontraintuitiv, sind die Parks und Gärten unserer Städte doch gefüllt mit Eiben. Sie sehen der heimischen Art zwar täuschend ähnlich, es handelt sich bei ihnen aber fast ausschließlich um Exemplare der Bastard-Eibe, einer Kreuzung aus Europäischer und Japanischer Eibe.

Lukas Janke
3. Juni5 Min. Lesezeit


Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) – Bienenweide. Zierpflanze. Invasive Art.
Die Kanadische Goldrute ist in Mitteleuropa mittlerweile eine der am weitesten verbreiteten gebietsfremden Pflanzenarten. Sie bildet dichte Bestände auf offenen und gestörten Flächen, breitet sich aber auch in für den Naturschutz relevanten geschützten Lebensräumen wie Feuchtwiesen oder Magerrasen aus und kann dort zur Verdrängung der heimischen Vegetation und seltenen Tier- und Pflanzenarten führen.

Lukas Janke
3. Apr. 20256 Min. Lesezeit
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