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Amerikanische Kermesbeere (Phytolacca americana): Ließ der Sonnenkönig wegen dieser Pflanze Menschen enthaupten?
Zwillinge der Pflanzenwelt, aus weit entfernten Landen, die eine aus Nordamerika, die andere ostasiatischer Herkunft. Zwei Pflanzen mit langer Kulturgeschichte und vielfältiger Nutzung. Aufgrund ihrer Farbe historisch bei Winzern und Wirten der Alten Welt beliebt, lehrt eine von ihnen heutige Förster zunehmend das Fürchten. Dank Klimawandel und Vogelmagen in Mitteleuropa auf dem Vormarsch.

Lukas Janke
17. Aug.5 Min. Lesezeit


Die Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea): Der häufigste Neophyt Deutschlands
Sie begleitet uns auf Schritt und Tritt – immer zu Füßen und doch meist übersehen. Die lieblich duftende kleine Schwester der Kamille ist einer der erfolgreichsten und häufigsten Neophyten Mitteleuropas.

Lukas Janke
25. Juni4 Min. Lesezeit


Der Lebensbaum (Thuja occidentalis): Totes Grün, oder grüner Tod?
Thujen sind längst zum Symbol monotoner Vorstadtgärten und Parkanlagen geworden. Symptom einer verarmten Gartenkultur – der weiteren Entfremdung des Menschen von seiner Umwelt. Müssen Pflanzen in Gärten und Parks einen Zweck erfüllen, der über den reinen Zierwert oder einen Sichtschutz hinaus geht?

Lukas Janke
17. Juni4 Min. Lesezeit


Giftbeere, der Name ist Programm?
Die Giftbeere (Nicandra physalodes) ist bei uns eine eher seltene Zierpflanze und kommt verwildert immer wieder auf Brachflächen und Äckern vor. Ob das aus Südamerika stammende Nachtschattengewächs wirklich so giftig ist wie der Name vermuten lässt und ob nicht vielleicht andere Eigenschaften eher problematisch sein könnten, soll in diesem Text geklärt werden.

Lukas Janke
14. Mai3 Min. Lesezeit


Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) – Bienenweide. Zierpflanze. Invasive Art.
Die Kanadische Goldrute ist in Mitteleuropa mittlerweile eine der am weitesten verbreiteten gebietsfremden Pflanzenarten. Sie bildet dichte Bestände auf offenen und gestörten Flächen, breitet sich aber auch in für den Naturschutz relevanten geschützten Lebensräumen wie Feuchtwiesen oder Magerrasen aus und kann dort zur Verdrängung der heimischen Vegetation und seltenen Tier- und Pflanzenarten führen.

Lukas Janke
3. Apr. 20256 Min. Lesezeit
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